Wir kennen dieses Gefühl – und aus eigener Erfahrung: Der Winter ist lang, der Frühling will sich noch nicht recht zeigen und trotzdem ist die Lust aufs Radeln längst da. Um diese Sehnsucht zu stillen, starten wir die Radsaison seit Jahren im Süden. In Apulien und Istrien sind wir schon unterwegs, wenn anderswo noch die Steinchen vom Asphalt gekehrt werden.
In Apulien rollen wir ab Ostern durch Olivenhaine, auf ruhigen Nebenstraßen, oft begleitet vom Duft blühender Kräuter. Die Tagesetappen sind so angelegt, dass man gleichmäßig fährt, ohne Druck. Kleine Anstiege kommen sanft, der Rhythmus stellt sich schnell ein. In Istrien erleben wir das typische Wechselspiel von Küste, dann wieder Hinterland. Genau diese Abfolge macht den Einstieg leicht, auch wenn die Winterpause noch spürbar ist.
Die Sorge um fehlende Kondition relativiert sich meist schon am zweiten oder dritten Tag, aber eine kleine Vorbereitung ist kein Nachteil. Und die lässt sich relativ einfach auch in den winterlichen Ablauf einplanen:
- regelmäßiges Gehen
- ein paar kürzere Ausfahrten sobald der Boden frei von Schnee ist vor der Abreise
- ein bewusst ruhiges Anfangstempo
- eine gute Salbe (immer empfehlenswert!), ein bekannter Sattel und gute Ausrüstung (winddicht, Zwiebellook)
- Freude an der Bewegung in der jungen Sommerluft des Südens
Mehr braucht es oft nicht. Der Süden hilft mit: Licht, Wärme und Strecken, die wir so gewählt haben, dass sie gut machbar sind. Kilometer sammeln passiert dabei fast nebenbei.
Wir empfehlen
- für Bummler Apulien Sternfahrt und/oder Istrien Sternfahrt
- für Entdecker Apulien von den Griechen und Römern zu den Habsburgern und Bourbonen und/oder Istrien in allen Facetten
- für alle, die es schon im Frühling wissen wollen Mountainbike Kurzurlaub Parenzana
- für Kurzurlauber Triest - Porec
